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Eine kurze Geschichte des File-Sharings: Fun Facts & Wissenswertes

Das Konzept der digitalen „Datei" stammt nicht vom Büroartikel.

Man nimmt leicht an, dass der digitale Begriff „Datei" vom physischen Büroartikel zum Aufbewahren von Dokumenten entlehnt wurde — eine bewusst gewählte Metapher, um ein unsichtbares, virtuelles Konzept durch etwas Vertrautes zu erklären. Aber die Realität sieht anders aus. In den frühen 1940er Jahren wurden die physischen Bündel aus Papier (Lochkarten), die digitale Informationen speicherten, als „Files" bezeichnet 🔗. Damals konnten Menschen digitale Informationen sehen und anfassen. Sie konnten Daten sogar von Hand manipulieren — durch das Stanzen von Löchern! Eine schwere Datei war buchstäblich schwer. Eine 1-MB-Datei wog fast 30 kg. In dieser Ära war Dateiübertragung im Grunde dasselbe wie der Versand eines Pakets. Und solange man nicht lange kopierte, konnte eine einzelne Datei nicht gleichzeitig an zwei Orten existieren. Sobald eine Dateiübertragung abgeschlossen war, verschwand das Original von seinem Ursprungsort.

Es gab eine Zeit, in der Dateien ohne Ordner existierten.

Magnetband, das in den 1950er Jahren eingeführt wurde, ermöglichte das Kopieren mit hoher Geschwindigkeit und reduzierte den Energiebedarf für Übertragungen drastisch. Es konnte jedoch nur in eine Richtung gelesen werden, und ein Computer konnte nur eine Datei gleichzeitig lesen. Nach dem Erscheinen von Magnetplatten wurden schnelle wahlfreie Zugriffe möglich, und Dateien erhielten endlich ihre moderne Bedeutung. Aber mit zunehmender Anzahl von Dateien wurde die Verwaltung komplex, und 1969 wurde das hierarchische Dateisystem geboren 🔗.

Über 30 Jahre lang übertrugen Menschen Dateien per Telefonleitung.

Ende der 1970er Jahre entstand die Technologie zur Dateiübertragung über Telefonleitungen 🔗. Wenn man während einer Übertragung den Hörer abnahm, konnte man den Datenfluss hören. Diese Methode wurde durch MODEMs populär und blieb bis Anfang der 2000er Jahre weit verbreitet, auch nach der Einführung des Internets.

Es gab eine Zeit, in der File-Sharing-Software beliebter war als Webbrowser.

Das frühe Internet war weit dezentraler als heute. Menschen ließen oft ihre Computer laufen, um FTP-Server zu betreiben oder P2P-Software wie Napster und BitTorrent zu nutzen. Diese Programme waren hocheffizient und genial konzipiert, verschwanden aber allmählich aufgrund der Bequemlichkeit des WWW und urheberrechtlicher Probleme.
Tabelle 1

Die Dateiübertragungstechnologie hat sich in 20 Jahren kaum verändert.

Als das WWW alle Funktionen konsolidierte, wurde die Dateiübertragung zu einer Nebenfunktion von Websites. Es gibt nur noch Upload und Download. Alle im P2P implementierten Technologien sind verschwunden. Die Benutzer bleiben mit Unannehmlichkeiten zurück. Zum Beispiel gibt es keine Standardtechnologie, um einen Upload nach einem Fehler fortzusetzen.
file.kiwi wurde gegründet, um dies zu verbessern. Wir nutzen jede verfügbare Webtechnologie, um Unannehmlichkeiten zu minimieren. Deshalb bietet file.kiwi Wiederherstellungsfunktionen bei fehlgeschlagenen Uploads oder Downloads.

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